Projekt: Feldflugplatz Schönbrunn- Schlosspark

Während der britischen Besatzungszeit in Wien (1945–1955) gab es tatsächlich Pläne und Provisorien für Flugpisten innerhalb des Stadtgebiets, um eine direkte Verbindung zum britischen Sektor zu gewährleisten.
Von Hans F. Popp
KI-Info: Das Bild wurde mithilfe der KI Gemini zu Illustrationszwecken erstellt und erhebt keinen Anspruch auf fachliche Richtigkeit hinsichtlich der historischen Pläne.
Während der britischen Besatzungszeit in Wien (1945–1955) gab es tatsächlich Pläne und Provisorien für Flugpisten innerhalb des Stadtgebiets, um eine direkte Verbindung zum britischen Sektor zu gewährleisten.
Die britische Besatzungsmacht zog in Erwägung, einen Behelfsflugplatz im Schlosspark Schönbrunn anzulegen.
Grund: Der Schlosspark lag im britischen Sektor (13. Bezirk, Hietzing). Da die sowjetische Besatzungsmacht den Zugang zu den Außenbezirken kontrollierte, suchten die Westalliierten nach Möglichkeiten, ihre Sektoren direkt aus der Luft zu versorgen.
Umsetzung: Im Gegensatz zu anderen Standorten wurde die Piste in Schönbrunn letztlich nicht für den regulären Flugverkehr realisiert. Es gab jedoch historische Fotos und Planungen für einen solchen „Flugplatz Schönbrunn“.
Das Fehlen von geeigneten Grundstücken zur Anlage eines Großflugplatzes in den Bezirken der Westalliierten führte die Experten der US-Armee auch auf das Gelände des Schlossparkes Schönbrunn. Das Projekt Schönbrunner Schlosspark wurde an die zweite Stelle der untersuchten Projekte gereiht.
Schlosspark Schönbrunn:
Möglichkeit zur Anlage von 2 3.600 Fuß (1.097 m) langen Pisten mit nötigem Taxiway!
Vorteile: Keine Nivellierungsarbeiten notwendig, wenig störende Objekte im Anflugbereich, Ausbaumöglichkeit (2. Piste), geringere Baukosten gegenüber den Vorprojekten, Heranziehung der Baulichkeiten des Schlosses Schönbrunn für Personal usw. …
Nachteile: Der Tiergarten hätte umgesiedelt werden müssen, Zerstörung des Gesamtbildes des Schlossbezirkes von Schönbrunn...