Bezirksgeschichte

Himmelhofgasse 34

Komponist György Ligeti und seine Frau Veronika erwarben 1979 das Anwesen, sie ließen es 1979/80 und 1987 durch A. L. Praun umbauen.

1937 ließen Cäcilia und Johann Berthold nach Plänen des ortsansässigen Architekten und Stadtbaumeisters Franz Oppolzer ein Einfamilienhaus errichten. Das konventionell wirkende Gebäude mit ausgebautem Dach lag auf steilem Nordhang, der ehemals als Obstgarten genutzt wurde. Im Keller (infolge der Hanglage zugleich Gartengeschoß) waren ein sog. Ledigenzimmer mit Kochnische, die Waschküche und Kellerräume untergebracht. Der Wohn- und Schlafbereich lag im Erdgeschoß; im Dachgeschoß befand sich neben Bodenräumen eine Hausgehilfenkammer.



1958 erfolgte ein Garagenzubau, 1961 kam es durch Franz Macho an der Nordseite im Erdgeschoß zu einem Anbau einer gemauerten Veranda (im Bauakt auch als Wintergarten bezeichnet), deren Dach als Terrasse zu benützen war.

1979 erwarben der Komponist György Ligeti und seine Frau Veronika das Gebäude und ließen es 1979/80 bzw. 1987 durch A. L. Praun umbauen und erweitern. Die lange zurückliegende Bekanntschaft zwischen Auftraggeber und Architektin ermöglichte persönlichkeitsbezogene, einfühlsame Lösungen. Die wesentliche Aufgabe bestand darin, für alle drei Mitglieder der Familie voneinander unabhängige Bereiche zu schaffen: Ruhe und Abgeschiedenheit für den Komponisten, ebensolche Ungestörtheit – gewährleistet u. a. durch einen zweiten Hauseingang – für die psychotherapeutische Praxis von Dr. V. Ligeti und auch ein eigener, schalldichter Bereich für den Sohn und seine intensive Beschäftigung mit Schlaginstrumenten. [...]

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