Bezirksgeschichte

Pfarrkirche „St. Hemma“

Aufgrund der starken Höhenunterschiede, die der Bauplatz aufwies, musste der Plan für den Kirchenbau völlig umgeändert werden.

Die Einrichtung einer Pfarre in der Invalidenhauskirche war nur als vorübergehender Zustand gedacht. Eine neue Kirche sollte auf einem 1958 erworbenen Grundstück an der Ecke Wattmanngasse/Fasangartengasse errichtet werden. Aus finanziellen Gründen baute man zunächst nur den Pfarrhof.

Dabei ergaben sich Problem, da der Bauplatz starke Höhenunterschiede aufweist und im Staubereich schwefelhaltigen Grundwassers liegt. Aufgrund dieser Erfahrungen musste der Plan für den Kirchenbau völlig umgeändert werden.



Nach der Grundsteinlegung am 2. 10. 1994 wurde mit dem Bau nach Plänen von Erwin Plevan begonnen. Am 25. 9. 1966 konsekrierte Erzbischof-Koadjutor Franz Jachym die Kirche, die der hl. Hemma von Gurk geweiht wurde. Mit 1. 1. 1967 wurde die Pfarre von der Invalidenhauskirche an die neue Kirche verlegt.

Aus der Pfarre St. Johann am Fasangarten wurde die Pfarre St. Hemma.



Schon von außen fällt der zeltartige Charakter auf, der das „Zelt Gottest unter den Menschen“ symbolisieren soll. Im Osten ragt ein dreikantiger Turm aus Beton auf, die Westfassade besteht aus Glas. Im Inneren spürt man den Eindruck eines Zeltes noch stärker. Die steil aufragenden „Zeitplanen“ überspannen gleichermaßen Langhaus wie Altarraum. Ihren tiefsten Punkt haben sie aber nicht an der Außenmauer, sondern schon einige Meter vorher, und von hier aus steigen sie bis zur Mauer wieder etwas an. So entstehen gewissermaßen zwei Seitenschiffe. [...]

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