Nahversorger

1 Jahr Ukraine-Krieg – 1 Jahr Nothilfe vor Ort

Foto: Jugend Eine Welt

Die österreichische Hilfsorganisation unterstützte Projekt- und Kooperationspartner bisher mit mehr als zwei Mio. Euro | GF Heiserer: „Bitte helfen Sie uns auch weiterhin, den Menschen in der Ukraine Hilfe, Hoffnung und Unterstützung zu ermöglichen.“

Der 24. Februar markiert ein trauriges Datum. Denn mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine vor einem Jahr begannen zwölf Monate voller Zerstörung, Gewalt, Leid, Tod, Flucht und Vertreibung in einem Land, das nur rund 800 Kilometer von Österreich entfernt ist. Jugend Eine Welt leistet seit dem Ausbruch des kriegerischen Konflikts wichtige Nothilfe - sowohl vor Ort in der Ukraine als auch in den angrenzenden Nachbarländern Slowakei, Polen, Rumänien und der Republik Moldau. Dank des großen Engagements vieler SpenderInnen, Stiftungen und privater Unternehmen konnte die österreichische Hilfsorganisation ihre engagierten Projekt- und Kooperationspartner vor Ort bislang mit mehr als zwei Millionen Euro unterstützen. Darüber hinaus ermöglichten die Austrian Development Agency (ADA) sowie eine Kooperation mit „Nachbar in Not“ humanitäre Hilfsprojekte in der Ukraine und der Republik Moldau. „Unsere Hilfe war sehr vielschichtig“, blickt Reinhard Heiserer, Geschäftsführer von Jugend Eine Welt, auf die letzten zwölf Monate zurück. „Während die Versorgung und Betreuung der nach Österreich und anderen Nachbarstaaten geflüchteten Personen relativ einfach war und von Anfang an von vielen Personen und Organisationen unterstützt wurde, war die Versorgung jener Menschen, die sich in Ukraine aufhalten (müssen), aufgrund der dortigen Gegebenheiten, um einiges schwieriger“.

Hilfe, die bei den Menschen ankommt
Als eine weitere große Herausforderung nennt Heiserer den Transport von Hilfsgütern direkt in die ukrainischen Krisenregionen – eben dorthin, wo die Menschen die Hilfe am dringendsten benötigen. „Dank unseres Netzwerks an kirchlichen Partnern war es uns in diesem Fall möglich auf deren Zusammenarbeit zurückzugreifen. Unter hohem persönlichem Risiko und mit großem Einsatz gingen unsere Partner oft bis an ihre Grenzen der Belastbarkeit, um die Hilfsgüter die letzten Kilometer von der Grenze zu den Menschen in der Ukraine zu bringen.“ Diese bewährten Partner mit ihren Netzwerken vor Ort sind auch heute noch, zwölf Monate nach Kriegsbeginn, ein Garant für Jugend Eine Welt, dass Geld- und ausgewählte Sachspenden bei den notleidenden Personen ankommen und somit das Überleben der Menschen in dieser unbegreiflichen Kriegssituation ermöglichen. „Es wurden Einrichtungen am Laufen gehalten und Versorgungsgüter angeschafft“, berichtet Heiserer.

Wolfgang Wedan, ein erfahrener Katastrophen-Manager, fungierte ab März 2022 in der Ukraine als Nothilfe-Koordinator von Jugend Eine Welt. Der Steirer leitete, gemeinsam mit den Partnern vor Ort, die Umsetzung der unterschiedlichen Hilfsmaßnahmen. Diese beinhalteten auch die Versorgung des Kinderspitals in Odessa, u.a. mit dringend benötigten medizinischen Geräten und Medikamenten. „Wie überall in Kriegszeiten sind die Finanzen knapp. Doch die Hilfe, die das Krankenhaus von Jugend Eine Welt erhalten hat, löste und löst viele Probleme. Wir sind sehr glücklich und dankbar über die große Unterstützung, die wir von Freunden und Förderern durch Jugend Eine Welt erhalten,“, so Dr. Anna Bantovska, Ärztin im Kinderspital, und Sr. Teresa von den Don Bosco Schwestern in Odessa.

Strom- und Trinkwasserversorgung
Aktuell bereitet Jugend Eine Welt den Versand von Generatoren zu einigen Partnern in der Ukraine vor. Die Absicherung der Energieversorgung wichtiger Sammelstellen (z.B. Schulen, Pfarren oder Krankenhäuser) für kriegsbetroffene Menschen, insbesondere Frauen, Kinder und ältere Menschen, ist derzeit ebenso ein großes Thema, wie auch die Sicherstellung einer Trinkwasserversorgung in Odessa, im Falle weiterer Angriffe Russlands. „Sollte es im Umfeld der Großstädte wie Odessa zu einem Zusammenbruch der öffentlichen Energieversorgung kommen, sind Wärme- und Wasserversorgung extrem gefährdet. Gleichzeitig müssen wir in Moldau auch jederzeit auf weitere aus Odessa Geflüchtete vorbereitet sein. Uns beschäftigt also nicht nur die Betreuung akuter Probleme, sondern auch die Vorbereitung auf mögliche Zukunftsszenarien“, so Heiserer. „Um unsere Partner zu unterstützen, haben wir in Moldau daher auch ein kleines Büro eingerichtet, das administrativ bzw. bei Projektplanungs-Angelegenheiten hilft und aus Österreich unterstützt wird.“

Schulbetrieb am Laufen halten
Jugend Eine Welt legt auch in den kommenden Monaten den Schwerpunkt seiner Hilfe auf die Basisversorgung der Menschen in den Projektgebieten. Besonders wichtig ist der österreichischen Hilfsorganisation das Thema Schulbildung von Kindern und Jugendlichen. Hier gilt es den Unterrichtsbetrieb sicherzustellen bzw. aufrechtzuerhalten, sei es durch die Schaffung von Distance Learning-Möglichkeiten oder die Einrichtung von Präsenzklassen. „Die Herausforderungen sind enorm! Wir hoffen und wünschen uns dringlich, dass dieser unsägliche Krieg bald beendet ist und die Versorgung der Menschen auf sicherere Beine gestellt werden kann. An die kommenden Herausforderungen, nämlich die extrem belasteten Seelen und Herzen der vom Krieg getroffenen Menschen zu trösten, sie zu begleiten und eine neue Zukunft aufzubauen, können wir derzeit nur ansatzweise denken. Hier wird es noch viel Solidarität und Herzlichkeit von uns allen brauchen“, betont Heiserer.

Danke an Freunde, Spender und Fördergeber
„Mein besonderer Dank gilt allen Freunden, Spendern und Fördergebern, die Jugend Eine Welt und unsere Partner vor Ort so großartig mit Geld- und hochqualitativen Sachspenden unterstützen! In Anbetracht der Lage möchte ich neben dem Danke aber mit einer Bitte schließen: Bitte helfen Sie uns auch weiterhin, den Menschen in der Ukraine Hilfe, Hoffnung und Unterstützung zu ermöglichen. Bitte agieren und spenden Sie weiterhin großzügig!“, so der Jugend Eine Welt-Geschäftsführer abschließend.

Detaillierte Informationen zu unserer Ukraine-Nothilfe finden Sie in unserem aktuellen Ukraine-Dossier.

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