Wartende auf der Kennedybrücke im Regen

Wiener Linien lassen Wartende auf der Kennedybrücke im Regen stehen!

Foto: BV Hietzing

Wartende auf der Kennedybrücke im Regen

10.11.2022

Am zentralen Hietzinger Verkehrsknotenpunkt, der Kennedybrücke, an dem U4, Straßenbahnen und regionale Buslinien zusammenlaufen, ist kurz vor Beginn des Winters bei etlichen Fahrgästen die Verwunderung groß. Das alte Wartehäuschen der Buslinien 58A und 58B in Richtung Speising bis nach Atzgersdorf wurde abgetragen. Einzelne Pfosten des alten Wartehäuschens und dazwischen Pressspanplatten prägen seither das Bild. Was die Fahrgäste vergebens suchen, ist jedoch eine Überdachung.
„Klar ist, dass die Fahrgäste ehestmöglich wieder eine überdachte Haltestelle brauchen“, fordert Hietzings Bezirksvorsteherin Silke Kobald.
Die Antwort der Wiener Linien und der für die Wartung und Instandhaltung sowie Werbeschaltungen im öffentlichen Raum zuständige Firma Gewista an den Bezirk fiel ernüchternd aus:
„Da die Haltestelle Kennedybrücke aufgrund der Situierung auf einem Brückenbauwerk keine reguläre Wartehalle zulässt, muss hier eine Sonderlösung gefunden werden. Die Firma Gewista hat uns informiert, dass sie dazu schon länger in Abstimmung mit der Stadt Wien sind - auch, da im Zuge dessen Maßnahmen bei der Brückenkonstruktion (Abdichtung) gesetzt werden müssen. Konkrete Informationen über den Umsetzungszeitpunkt können wir Ihnen daher derzeit leider nicht mitteilen.“
„Gerade für ältere Personen und Eltern mit Kleinkindern und einem vollbeladenen Kinderwagen oder Fahrgäste auf dem Rückweg nach Hause mit Einkaufstaschen ist es nicht hinnehmbar, bei starkem Wind und im Regen mitten auf der Kennedybrücke warten zu müssen. So etwas muss doch bereits vor dem Abbruch der alten Überdachung geklärt werden“, zeigt sich Bezirksvorsteherin Silke Kobald verärgert.
„Deshalb mein dringender Appell an die Wiener Linien und die Gewista: Bitte sorgen Sie dafür, dass es vor dem Wintereinbruch zumindest eine provisorische Überdachung gibt, denn gegenüber unter dem Rondo zu warten und dann vor einem einfahrenden Bus oder einer Straßenbahn hinüberzulaufen, kann dramatisch enden und das müssen wir rechtzeitig verhindern!“, fordert Silke Kobald eine zeitnahe Lösung im Sinne aller Öffi-Nutzer in und um den 13. Bezirk.

Kobald bekräftigt die Forderung Hietzings nach einer Neugestaltung der Kennedybrücke
„Darüber hinaus ist es höchst an der Zeit, endlich mit Neuplanungen für die gesamte Kennedybrücke zu beginnen“, meint Silke Kobald.
Die 1961/1962 errichtete Kennedybrücke weist nach 60 Jahren intensiver Nutzung immer wieder Probleme auf. Bereits im September 2017, als die Straßenbahnlinien 10, 58 und 60 zusammengelegt wurden, hat sich die Frage der Anbringung und Verankerung eines Wartehäuschens auf der Ostseite der Kennedybrücke gestellt. Damals wurde festgestellt, dass der schlechte Zustand der Kennedybrücke umfassende Isolierungs- und Abdichtungsmaßnahmen in Zusammenhang mit der Verankerung in der Brückenkonstruktion erforderlich macht. Der überdachte Bahnsteig erwies sich glücklicherweise als lang genug für den Halt zweier Straßenbahngarnituren, eine Neuorganisation des öffentlichen Verkehrs wurde und wird jedoch bereits seit 2002 von der MA29/ Brückenbau gefordert.


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