Testamentsspenden als wichtige Unterstützung

Jugend Eine Welt: Testamentsspenden als wichtige Unterstützung für Entwicklungshilfe und Bildungsangebote im Globalen Süden.

Foto: JEW

Testamentsspenden als wichtige Unterstützung

21.10.2022

Interesse an wirkungsvoller Hilfe über den Tod hinaus nimmt zu | GF Heiserer: „Sehr berührt und dankbar über jede Testamentsspende.“

„Testamentsspenden leisten für die Arbeit von Jugend Eine Welt und viele unserer Projekte einen ganz wichtigen Beitrag. Wir sind immer sehr berührt und dankbar, sobald sich jemand entscheidet über den Tod hinaus sein soziales Engagement fortzusetzen“, erklärt Reinhard Heiserer, Geschäftsführer der österreichischen Hilfsorganisation Jugend Eine Welt.

Interesse an Testamentsspenden nimmt zu
Das Interesse in der Bevölkerung an der Möglichkeit einer Testamentsspende wächst seit Jahren kontinuierlich an. Nach Angaben der Initiative „Vergissmeinnicht“, der neben Jugend Eine Welt mittlerweile 100 weitere gemeinnützige Organisationen angehören, bedenken in Österreich rund 2.000 Menschen jährlich eine gemeinnützige Einrichtung in ihrem letzten Willen. Die durch die Testamentare übertragenen Wertsachen sind dabei sehr unterschiedlich: Geld, Schmuck, Immobilien oder Grundstücke sind genauso darunter wie Aktiendepots oder Kunstwerke. Für soziale Organisationen wie Jugend Eine Welt sind testamentarische Zuwendungen oft die einzige Möglichkeit dringend notwendige Maßnahmen und wichtige Projekte zu finanzieren. Testamentarische Zuwendungen und Legate sind bei ungebundener Mittelwidmung ein Garant für nachhaltige Erfüllung des jeweiligen Organisationszweckes. Laut Prognose des Fundraising Verband Austria werden 2022 erstmals über 100 Millionen Euro auf diesem Wege gespendet. Somit stammt jeder neunte Spendeneuro aus einem Vermächtnis. „Eine treue Wegbegleiterin erzählte mir, dass sie – ganz nach ihrem persönlichen Lebensmotto „geteilte Freude ist doppelte Freude“ – Kindern in Nepal den Schulbesuch und ein besseres Leben ermöglichen möchte. Aus diesem Grund entschloss sie sich als Testamentsspenderin ihr Vermächtnis mit Jugend Eine Welt zu teilen. Sie begründete damit eine wirkungsvolle Hilfe über den eigenen Tod hinaus“, nennt Heiserer ein Beispiel.

Unterschiedliche Beweggründe
Die Beweggründe von Menschen, die sich zu einer Testamentsspende zugunsten von Jugend Eine Welt entschließen, sind unterschiedlich. Oft gibt die langjährige, persönliche Beziehung als FörderIn oder SpenderIn von Jugend Eine Welt den Ausschlag zu einer testamentarischen Bedenkung. Die Tatsache, dass das Vermögen nach dem Ableben – sofern kein Testament vorliegt und auch keine gesetzlichen Erben vorhanden sind – an den Staat gehen würde, spielt in den Überlegungen ebenfalls eine nicht unwesentliche Rolle. Ebenso wie das Anliegen über den Tod hinaus Gutes zu tun.

Gedenken am Hietzinger Friedhof
Im Vorfeld von Allerheiligen gedachte Jugend Eine Welt, gemeinsam mit „Vergissmeinnicht – die Initiative für das gute Testament“, am Hietzinger Friedhof in Wien den rund 2.000 Menschen, die sich jährlich dazu entscheiden, neben Verwandten und Freunden auch gemeinnützige Einrichtungen testamentarisch zu bedenken. Der Friedhof im 13. Bezirk hat für Jugend Eine Welt eine ganz besondere Bedeutung – befindet sich dort doch ein von der österreichischen Hilfsorganisation eigens geschaffener Erinnerungsort in Form einer aus Altmetall gefertigten Don Bosco-Statue, gestaltet vom Tiroler Künstler Isidor Winkler. „Die Statue, eine lebensgroßer Don Bosco, umringt von drei Kindern, ist dem Andenken aller FreundInnen Don Boscos, ganz besonders unseren verstorbenen SpenderInnen und WohltäterInnen, Freiwilligen, MitarbeiterInnen und ProjektpartnerInnen gewidmet“, so Heiserer. „Sie alle tragen dazu bei, dass unsere Welt trotz aller Schwierigkeiten eine bessere wird.“




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