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Stille Revolution bei orthopädischen Operationen

Foto: OSS

Immer mehr „Schlüsselloch-Eingriffe“. Immer mehr Operationen werden in der Orthopädie arthroskopisch durchgeführt; Speising ist hierin mit rund 1600 Artroskopien pro Jahr führend.

Am internationalen „Tag der Arthroskopie“, dem 1. Februar, unterstreichen Experten die große Bedeutung der Schlüsselloch-Chirurgie. In Wien-Speising will man indes arthroskopische Operationen weiter ausbauen.

Die Arthroskopie – im Volksmund gerne Schlüsselloch-Chirurgie genannt – erfährt derzeit in der Orthopädie einen enormen Aufwind. Viele Operationen, die bis vor einigen Jahren nur „offen“ (mit großen Schnitten und langer OP-Zeit) durchgeführt werden konnten, werden mittlerweile minimalinvasiv, also arthroskopisch ausgeübt. Millimeterkleine Instrumente spielen dabei eine Hauptrolle.
Führend ist hier das Orthopädische Spital Speising, das im Jahr rund 1300 Knie-Eingriffe und 300 Schulter-OPs arthroskopisch durchführt. Mit der Gesamtzahl aller Arthroskopien liegt die Fachklinik unter allen öffentlich-gemeinnützigen Gesundheitseinrichtungen Österreichs an der Spitze.

Mehr Schlüsselloch-Eingriffe erwartet

„Die Arthroskopie hat für den Patienten und den Operateur viele Vorteile, daher wollen wir, wo es medizinisch machbar ist, den Anteil der arthroskopischen Eingriffe demnächst weiter steigern“, sagt Prim. Univ. Doz. Dr. Christian Wurnig, Leiter der auf Sportorthopädie und mithin Arthroskopie spezialisierten I. Abteilung. Neue Operationstechniken und Einsatzgebiete sind in Erprobung. Zudem werden im Rahmen einer Arthroskopie in Speising immer mehr Patienten tagesklinisch behandelt; -- können also schon am Tag der OP wieder nach Hause gehen.
Der Experte nennt die Vorteile von arthroskopischen Eingriffen: diese sind insbesondere geringes Trauma (also wenig Blutverlust, geringe Inanspruchnahme der Muskelfasern und Weichteile), kürzere OP-Zeiten und schnellere Remobilisation der Patient*innen.

Zum Hintergrund: Bei der Arthroskopie handelt es sich um eine Gelenksspiegelung und -behandlung, bei der kleinste Kameras (mit nur rund vier Millimeter Durchmesser) und eine starke Kaltlichtquelle zum Einsatz kommen. Mit ihnen dringt der Arzt direkt an den Ort der Erkrankung vor und kann dort unter Sichtkontakt eine Diagnose stellen und die Behandlung durchführen.

„Stille Revolution“: Der HDTV-Monitor ist Navi für den Chirurgen

Die Sichtkontrolle erfolgt über einen Monitor. „Dabei hat sich die Technik in den letzten Jahren und Jahrzehnten rapide und drastisch weiterentwickelt“, streicht Primar Wurnig hervor: „In Speising kommen heute zum Beispiel nur noch 4K und UHD-aufgelöste Bildschirme mit Farbechtheit und verbesserter Tiefenwahrnehmung zum Einsatz, die dem Chirurgen einen einzigartigen Überblick über die umliegenden Gewebe, Muskelfasern, Sehnen und Knochen bietet. Es ist eigentlich in den letzten Jahren eine stille Revolution in der Arthroskopie vor sich gegangen“, so der Orthopäde.

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