Die Sage der Maria Hietzing
Die Sage der Maria Hietzing
Die Sage der Maria Hietzing

Die Sage der Maria Hietzing

Während der ersten Türkenbelagerung 1529 entstand die Sage der Maria Hietzing.

Die erste Türkenbelagerung forderte viele Opfer; nicht nur Menschen wurden umgebracht, auch viele Gebäude wurden durch gelegte Brände zerstört. Auch die Kirche am Hietzinger Platz blieb nicht verschont.

Während die Hietzinger Kirche brannte, konnte das Gnadenbild der Maria aus der Kirche gerettet und in den Ästen eines Baumes versteckt werden.

Genau an diesem Baum wurden später einige Menschen von den einfallenden Türken gefesselt. Ihnen drohte der Tod oder die Sklaverei. In ihrer Verzweiflung riefen sie die heilige Maria an und baten um Hilfe.

Wie durch ein Wunder konnten sie sich plötzlich von den Fesseln lösen und waren befreit. Daraufhin soll die Stimme der heiligen Maria aus dem Bildnis den Menschen "Hütet euch!" (im Dialekt als "Hiats enk!" ausgesprochen) zugerufen haben. Aus diesem "Hiats enk" - so heisst es - ist der Name "Hietzing" entstanden.

Die bildliche Darstellung dieser Sage bildet auch den Mittelpunkt des Hietzinger Bezirkswappens.