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19.11.2014


Buchpräsentation: Natalie Carter - „Schon wieder hat Max...“


Immer Stress mit ADHS –
Tagebuch eines Zappelphilipps und seiner „Mitleidenden“


Ein absolutes Muss für Eltern, Lehrkräfte, andere Pädagogen und all jene, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, aber auch für Menschen, die sich einfach nur köstlich amüsieren wollen.

Ein Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite durch die witzigen Geschichten aufs Beste unterhält, gleichzeitig aber den Blick für undiagnostizierte ADHS-Kinder öffnet, Erleuchtung in den Alltag all jener bringt, die sich dem Kampf mit einem solchen Kind „ausgeliefert“ fühlen und schließlich auch eine Fülle von Lösungsansätzen bietet.
Mag. Andrea Trumler-Berneck,
MSc, Coaching & Supervision

Max ist wie viele ADHS-Kinder rhetorisch überaus begabt. Knapp zwölfjährig bekommt er zu Weihnachten ein Tagebuch geschenkt, in dem er sich zu seinem komplizierten Leben als anders tickendes Kind auf überaus unterhaltsame Art und Weise auslässt. Er ist unüberlegt, impulsiv, unkonzentriert, hibbelig, aufgekratzt, planlos, hört nie zu, verliert und vergisst alles, bringt sich und andere ständig in Gefahr – mit einem Wort: Er ist mega-anstrengend! In der Schule hat der Rotschopf daher schon verschiedene Spitznamen: Nix-Checker, Zeitlupendenker, Mister-Ameisen-im-Po, die rote Gefahr.

Zu Wort kommen aber auch jene, die von Max’ Andersartigkeit betroffen sind und sich ebenfalls in Form von Tagebucheinträgen ihre liebe Not mit dem Energiebündel von der Seele schreiben. Während Max also von einem Malheur ins andere stolpert, bieten sich dem Leser immer zwei Perspektiven von ein und derselben Situation: die des an ADHS erkrankten Kindes Max und jene des unter seinem Verhalten Leidenden. Es bleibt bis zuletzt spannend, ob Max’ Eltern den Mut fassen werden, ihn wegen ihrer Vermutung auf ADHS einem Psychologen vorzustellen und ob der Junge trotz seines Verhaltens in der Schule auf Sportwoche mitfahren darf.

ADHS einmal anders: Ein Buch, das dem Leser einen tiefen Einblick in die Seelenwelt der Betroffenen und der „Mitleidenden“ gibt, und somit hilft, beide Seiten besser zu verstehen. Gleichzeitig ist die Geschichte ein echter Angriff auf die Lachmuskeln.

Veranstaltungsinfos

  • VHS Hietzing
  • Hofwiesengasse 48
  • 19.11.2014
    18:30 Uhr
  • (01) 89 174 113 000, hietzing@vhs.at
  • Homepage

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