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Vernissage: Dictators Untitled


Foto: Florian Schmeiser

Müssen Künstler in schwierigen Zeiten, in denen der Ukraine-Krieg in Österreich Empörung, Angst und Unsicherheit auslöst, politisch sein und auf die aktuelle politische Situation reagieren?

Wenn ja, kann man sie schon reflektieren oder nur darauf reagieren? Haben KünstlerInnen die Pflicht, politisch zu sein, oder reicht es, sich auf Persönliches zu beziehen? Ist es überhaupt möglich, diese Themen in der künstlerischen Praxis zu trennen? Und sollten Galerien, die ja eigentlich kommerziell sein sollen, politische Kunst zeigen? Muss politische Kunst formal beunruhigend aussehen, oder kann sie auch als visuell schön und dekorativ gelten?

MaJia kommt aus einem chinesischen Umfeld, in dem die Diktatur eines kommunistischen Regimes zum Alltag gehört. Ihre Einstellung zur Kunst ist einerseits formal stark von ihrem österreichischen Professor Heimo Zobernig geprägt, bei dem sie an der Akademie der bildenden Künste in Wien studiert hat, aber auch von ihrer chinesischen künstlerischen Ausbildung, wo sie als gegenständliche Malerin begann. Und natürlich ist sie beeinflusst von dem sozio-politischen Umfeld, in dem sie in China aufgewachsen ist.

In der Ausstellung bei ggg sind die BesucherInnen herzlich eingeladen, das künstlerische Ergebnis und seine Erzählung, die sich auf Grabsteine ohne Epitaphien sowie auf Brettspiele bezieht, zu erkunden und die Fragen selbst zu beantworten oder mit der Galeristin und der Künstlerin zu diskutieren.

Bedeckt, 18 bis 23 Grad

Gallery Gundula Gruber, Schweizertalstraße 4/1

07.05.2022 bis 04.06.2022
jeweils Sa 12 bis 16 Uhr

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