„Galileihof“
„Galileihof“
„Galileihof“

„Galileihof“

Das Miethaus im secessionistischem Stil wurde von Emil Reitmann errichtet.

Der in secessionistischem Stil gehaltene Bau wurde von Emil Reitmann, der auch der Besitzer der Liegenschaft war, 1905/06 errichtet. Das dreigeschoßige Miethaus auf dreieckigem Grundriß besitzt einen Dachaufbau für Ateliers. Die Baumeister waren Moriz und Josef Sturany. An der Stelle dieses Hauses stand bereits Anfang des 19. Jahrhunderts das Gasthaus „Zum goldenen Hirschen“.

Das Erdgeschoß war von Beginn an für Geschäfte vorgesehen, wobei die relativ hohen Räume z. T. durch offene Galerien mit Geländern horizontal unterteilt waren.

1998 wurde die dringend notwendige Fassadenrenovierung ausgeführt. Die Fassade in der Altgasse ist in vier Achsen gegliedert; die der Ecke naheliegende ist durch eine breite Fensterzone – ein zweiflügeliges Mittelfenster und zwei einflügelige Seitenfenster – betont; alle Fensterzonen sind dekorativ ausgestaltet. Ein Beispiel hiefür sind die zwischen erstem und zweitem Stock zu Bändern verbundenen, quadratischen, blau glasierten Fliesen. Unter den Fensterbänken des dritten Geschoßes befinden sich florale Ornamente. Unterhalb des Dachgesimses liegt eine Reihe von kranzförmigen Verzierungen. Ein weiteres Gestaltungselement der Außenfassade ist der Wechsel zwischen glattem und rauhem Putz in den vertikal gegliederten Flächen. […]

Lainzer Straße 3–5

Baujahr: 1905/06
Architekt: Emil Reitmann
Bauherr: Emil Reitmann

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