Hagenberggasse 44
Hagenberggasse 44
Hagenberggasse 44

Hagenberggasse 44

Der Bau aus dem Jahre 1912 wurde erneuert, umgebaut und eine zusätzliche Wärmedämmung des Altbaues zur Herabsetzung der Heizkosten ausgeführt.

Ein an einem Nordhang gelegener Altbau, eine Vorstadtvilla von Arch. Josef Bertha aus dem Jahre 1912, sollte erneuert und umgebaut werden. Die Anforderungen waren: Terrasse gegen schöne Aussicht nach Westen in direktem Verband mit der Wohnung, Garage für zwei PKWs, gut nutzbare Verandenräume, WC und Abstellraum im Zusammenhang mit einem Eingangsbereich, Herabsetzung der Heizkosten durch zusätzliche Wärmedämmung des Altbaus. Dieser wurde stilgerecht erneuert und durch einen in seiner Gestaltung selbständigen, modernen Baukörper ergänzt.

Der Zubau ist durch die weitgehende Auflösung der Außenflächen im oberen Bereich in Glas transparent gehalten. Innen stehende tragende Rundpfeiler wurden so gesetzt, daß sie von außen kaum sichtbar sind. Ein umlaufendes feingliedriges Band als Witterungsschutz wirkt dabei einerseits zur Unterstützung der Transparenz, andererseits als
Gliederung der Fassade.

Die vertikale Scheibe aus Ziegelmauerwerk, die Windschutz auf der Terrasse garantieren soll und deshalb so hochgezogen wurde, befindet sich durch ihre Dominanz in einem gewissen Gegensatz zur Feinheit der Struktur der übrigen neu geschaffenen Bauteile. Die Form des Rundfensters ist eine Reminiszenz an eine ebenfalls an der Westseite gelegene Fensteröffnung des Altbaues. Die Farbgebung in hellem Beige und Braun erfolgte im Sinne der Bauherrschaft.

Hagenberggasse 44

Baujahr: 1985
Architekt: Martin Treberspurg

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