Der Hofpavillion

Der Hofpavillion diente ursprünglich als Stadtbahn-Wartesaal für den Kaiser. Heutige befindet sich dort eine mineralogische Sammlung.

Der Hofpavillion wurde von Otto Wagner entworfen, 1899 gebaut und diente dem Kaiser und den Mitgliedern des Hofes als exklusiver Wartesaal für die Stadtbahn, die Station für das normale Volk befand sich auf der heutigen Kennedybrücke.

Der Kaiser-Pavillion beeindruckt vorallem durch seine kostbare Innenausstattung im Jugendstil: rote Seidentapeten, Knüpfteppiche, Täfelungen aus Mahagoni und Kamine mit kunstvollen Gittern. Sogar ein Arbeitsschreibtisch für den Kaiser war vorhanden.

Der Kaiser selbst zog aber andere Verkehrsmittel als die Stadtbahn vor, deshalb wurde der Pavillion von ihm nur zweimal verwendet: 1899 um die Untere Wientallinie der Stadtbahn zu eröffnen und 1902, um die Donaukanallinie zu besichtigen.

Um 1965 war der Hofwartesaal Atelier und Wohnung des Bildhauers Sepp Haberl. Heute befindet sich dort eine mineralogische Sammlung von Prof. Rauscher.

Der Pavillion ist inzwischen für die Bevölkerung geöffnet und kann auch für Hochzeiten gemietet werden.