Totenkopfaffen-Anlage wurde zur Kinderstube

So schnell kann es gehen: Seit zehn Jahren gab es im Tiergarten Schönbrunn keinen Nachwuchs bei den Totenkopfaffen. Nun gibt es gleich drei Jungtiere.

Foto: Daniel Zupanc

Totenkopfaffen-Anlage wurde zur Kinderstube

15.01.2021

„Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms ist eine neue Gruppe eingezogen. Sieben Weibchen kamen aus dem Marwell Zoo in England zu uns. Zwei der Weibchen übersiedelten mit ihren Jungtieren, die bereits zwei und drei Monate alt sind“, so Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck. Ein weiteres Weibchen war offensichtlich trächtig, denn am 3. Jänner kam noch ein Jungtier zur Welt. In der Anlage gibt es nun viel Action. „Die beiden älteren Jungtiere sind sehr aufgeweckt und neugierig. Sie trainieren beim Klettern, bei Versteckspielen und bei Verfolgungsjagden ihre Geschicklichkeit. Das Jüngste hingegen hängt noch ausschließlich am Rücken seiner Mutter und lässt sich tragen.“

Der Gewöhnliche Totenkopfaffe ist in den Regenwäldern des nördlichen Amazonasgebietes heimisch. Bekannt geworden ist er als Haustier von Pippi Langstrumpf. Sein gruseliger deutscher Name leitet sich von der markanten Gesichtszeichnung ab. Der englische Name „Squirrel monkey“ wiederum bezieht sich darauf, dass diese Affen so flink und geschickt wie Eichkätzchen von Ast zu Ast springen. Ihr langer Schwanz dient dabei als Balancierhilfe. Aber Totenkopfaffen sind nicht nur schnell, sondern auch schlau. „Von allen Primaten haben sie das größte Gehirn im Verhältnis ihrer Körpergröße“, erklärt Tierpfleger Sascha Grasinger. Das merkt er im täglichen Umgang mit den Tieren: „Kaum geben wir den Totenkopfaffen etwas Neues in die Anlage, wird es sofort ausprobiert. Sie sind geschickt bei der Sache und es macht Spaß, sie zu beschäftigen.“


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