Antrag zur Umwidmung des Hörndlwaldes beschlossen

(von links): Christian Gerzabek, Georg Pachschwöll, Silke Kobald, Johannes Bachleitner, Andreas Schöll und Alexander Groh

Foto: BV Hietzing

Antrag zur Umwidmung des Hörndlwaldes beschlossen

13.12.2019

Wien, Hietzing In der heutigen Bezirksvertretungssitzung (Anm. 11. Dezember 2019) wurde mit den Stimmen aller im „Bezirksparlament“ vertretenen Parteien – der ÖVP, der SPÖ, der FPÖ, der Grünen und der NEOS – einstimmig ein Antrag auf Änderung der Flächenwidmung im Naherholungsgebiet Hörndlwald beschlossen.

ÖVP-Klubobmann Andreas Schöll hatte in der Bezirkszeitung vom 18. Oktober angekündigt einen entsprechenden Antrag einzubringen und das Gespräch mit den anderen Fraktionen zu suchen, um in der hochemotionalen Frage der Bebaubarkeit Einigkeit erzielen zu können.

„Nach langjährigen und heftigen Protesten hat Stadträtin Kathrin Gaal im Oktober angekündigt, den Baurechtsvertrag im Hörndlwald mit „pro mente“ mit Jahresende auslaufen zu lassen und diesen nicht zu verlängern. Um einer Verbauung des Naherholungsgebietes Hörndlwald auch in Zukunft vorzubeugen, müssen jetzt jedoch die Bauflächen in der Flächenwidmung entfernt und der gesamte Hörndlwald dem Schutzgebiet Wald- und Wiesengürtel zugeschlagen werden“, erläutert Bezirksvorsteherin Silke Kobald die Bedeutung dieses einstimmigen Antrages.

Nachdem ursprünglich das Klinikprojekt mitten im Hörndlwald seitens der SPÖ und der Grünen ausdrücklich befürwortet wurde, kam es nach den massiven Protesten der Anrainer und des Bezirkes Hietzing in den vergangenen Jahren nun zu einem Umdenken.

„Als Hietzinger Bezirksvertreter ist es unsere vorrangige Aufgabe, uns für die Interessen der Bevölkerung im Bezirk einzusetzen. Umso mehr freut es mich, dass die Verbauung des Hörndlwaldes fürs erste vom Tisch ist. Jetzt sind Stadträtin Gaal und der Wiener Landtag- und Gemeinderat aufgefordert einer Verbauung des Hörndlwaldes auch in der Flächenwidmung vorzubeugen. Umweltinitiativen anzukündigen und zeitgleich einen Wald verbauen zu wollen, ist nicht nachvollziehbar! Deshalb gehe ich davon aus, dass dem Wunsch der Bevölkerung zumindest in dieser Angelegenheit auch seitens der Stadtregierung entsprochen wird“, so Bezirksvorsteherin Silke Kobald abschließend.


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