Jubiläum: Ein Leben mit Don Bosco

Die Salesianer Don Boscos freuen sich diesen Sommer mit den Ordensjubilaren des heurigen Jahres.

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Foto: Don Bosco

Jubiläum: Ein Leben mit Don Bosco

06.08.2017

Ihr Goldenes Jubiläum als Salesianer begehen die beiden früheren Proviniziale der Salesianer Pater Josef Vösl SDB und Pater Rudolf Osanger SDB. Beide leben und arbeiten seit vielen Jahren im Wiener Don Bosco Haus in Hietzing.

Zum Portrait vom Don Bosco Haus

In der Anfangszeit des österreichischen Noviziates in Oberthalheim legten viele Salesianer ihre Erste Profess traditionell am 16. August ab, am Geburtstag des Ordensgründers Don Giovanni Bosco (1815-1888). Bald aber wählte man als Termin den 15. August: das Hochfest Maria Himmelfahrt.

Seit 1903 engagieren sich die Salesianer Don Boscos in Österreich gemäß den Zielen ihres Ordensgründers besonders für benachteiligte Jugendliche. Die Pädagogik Don Boscos basiert auf den Grundsätzen einer Erziehung mit Liebenswürdigkeit, Vernunft und Religion und ist auch heute Leitsatz der derzeit 70 Salesianer Don Boscos in Österreich. In diesem Jahr wurde ein Mitbruder zum Priester geweiht, zwei weitere besuchen den Lehrgang für Diakone. Ein junger Mann wird im Herbst das Vorbereitungsjahr auf den Ordenseintritt, das sogenannte Noviziat, in Italien beginnen.

Die Salesianer betreuen in Österreich Kindergärten und Schulen, leiten Pfarren und Jugendzentren, führen Wohnheime für Studentinnen und Studenten, für Schülerinnen und Schüler und laden in der Salesianischen Jugendbewegung zu zahlreichen Freizeitaktivitäten und religiösen Angeboten ein. Besonders fördern die Salesianer entsprechend ihrem Ordensauftrag die soziale Jugendarbeit. Im Mittelpunkt stehen Jugendzentren und die Hilfe für minderjährige Asylwerber in Kooperation mit dem „Don Bosco Flüchtlingswerk“ sowie Freiwilligeneinsätze für junge Erwachsene in Ländern des Südens mit dem „Verein Volontariat bewegt“.

Weltweit bilden rund 15.300 Salesianer Don Boscos in 133 Ländern den zweitgrößten Orden der katholischen Kirche.

Don Bosco (1815-1888): Priester, Jugendapostel und Streetworker Gottes

Don Bosco war Jugendapostel, Pädagoge, Zauberkünstler, Schriftsteller, Sozialarbeiter, begeisterter Priester und Ordensgründer. In der italienischen Industriemetropole Turin begegnete er arbeitslosen und sozial entwurzelten Jugendlichen. Er holte sie von der Straße und nahm sie in seinem „Oratorium“, einem offenen Jugendzentrum, auf. Für die Erziehung von Kindern und Jugendlichen betrachtete er vier Elemente als wesentlich: Geborgenheit, Freizeit, Bildung und Glaube. Am 31. Jänner 1888 starb Johannes Bosco. Er wurde am 1. April 1934 heiliggesprochen und wird weltweit als Schutzpatron der Jugend verehrt.

50 Jahre

Der musikalische Jugendseelsorger
Pater Rudolf Osanger SDB kam als 10-Jähriger ins Don Bosco Gymnasium nach Unterwaltersdorf. Geboren wurde er 1950 in Scheibbs in Niederösterreich.

Seine Erste Profess legte er 1967 ab. Nach seiner Matura war er zwei Jahre lang Assistent im Salesianum in Wien 3. Nach dem Studium an der Ordenshochschule der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern, führte ihn das Diakonatspraktikum in die Wiener Pfarre Neuerdberg.

Sein priesterliches Wirken begann P. Osanger als Kaplan und Heimleiter in Amstetten und setzte es in Klagenfurt St. Josef fort. Neun Jahre lang gehörte er zum ersten Team des neu errichteten Jugendbildungshauses der Salesianer in Wien 13. Der begeisterte Liedermacher war zwölf Jahre lang Pfarrer in Klagenfurt St. Josef. Von 2008 bis 2014 war er als Provinzial für die österreichische Gemeinschaft der Salesianer verantwortlich.
Jetzt ist P. Osanger weiterhin in Wien engagiert: Er ist Chefredakteur der Ordenszeitschrift DON BOSCO magazin und Leiter der Jugendseelsorge der Salesianer. Zuletzt hat er die Musik zum Gottesdienst „Missa Dei Misericordiae“ komponiert.

Viele Aufgaben in der Salesianerprovinz
Pater Josef Vösl SDB wurde 1940 in Erla bei St. Valentin in Niederösterreich geboren. Nach der Pflichtschule begann er eine Lehre als Maschinenschlosser in den Steyr-Werken.
Mit 23 Jahren trat Josef Vösl in das Aufbaugymnasium der Salesianer in Unterwaltersdorf ein, die Erste Profess legte er 1967 ab. Er studierte Sozialpädagogik, Philosophie und Theologie in Benediktbeuern. P. Vösl wurde 1976 zum Priester geweiht.

Zwei Jahre war er als Lehrer und Erzieher im Don Bosco Gymnasium Unterwaltersdorf eingesetzt. Danach war er Kaplan in der Don Bosco Pfarre in Wien 3 und Provinzbeauftragter für die Salesianischen Mitarbeiter. Von 1981 bis 1986 wirkte er als Spiritual im Canisiusheim in Horn und leitete dann vier Jahre lang die Jugendbildungsstätte Don Bosco Haus in Unter St. Veit. Als Rektor stand er bis 1996 dem Canisiusheim in Horn vor. Sechs Jahre lang leitete er als Provinzial die österreichische Gemeinschaft der Salesianer. 2002 kehrte er nach Horn zurück.
Seit 2008 ist P. Vösl im Provinzialat der Salesianer in Wien tätig: Mehrere Jahre war er Leiter der Sozialen Kommunikation des Ordens. Jetzt betreut P. Vösl das Ordensarchiv. Besonders geschätzt ist seine umsichtige Tätigkeit als Provinzsekretär.


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