U4-Sperre: Infos und Schienenersatz

Die Teilsperren der U4 dauern insgesamt von 30. April bis 4. September. Nähere Infos & wie Sie dem Verkehrschaos entkommen, lesen Sie hier!

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Foto: Hietzing.at / Lorenz Goldnagl

U4-Sperre: Infos und Schienenersatz

14.04.2016

Ziel: mehr Zuverlässigkeit


Jetzt tritt die U4-Modernisierung in eine entscheidende Phase. Die bereits seit zwei Jahren laufenden Sanierungsarbeiten an der grünen U-Bahn-Linie erfordern von 30. April bis 1. Juli eine Sperre des Bereichs zwischen Hütteldorf und Hietzing und von 2. Juli bis 4. September bis Schönbrunn.

Ombudsmann: Rat und Hilfe


Den Wiener Linien ist bewusst, dass Bauarbeiten für die AnwohnerInnen unangenehm sind und sie sind bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Ombudsmann Michael Zeman kümmert sich gern um Ihr Anliegen. Sie erreichen ihn unter der Telefonnummer (01) 7909 79110.

Schienenersatz-Verkehr: Straßenbahnlinien, S-Bahn und Zusatzbus als Alternativen


Für Alternativen ist gesorgt, so gut wie die U-Bahn selbst können sie aber gar nicht sein. Bitte planen Sie daher für Ihre Wege einen Zeitverlust von 15 bis 20 Minuten ein. Bereits einige Tage vor der Sperre kann der Online-Routenplaner dabei helfen, die am besten geeignete Alternativroute zu finden.

Phase 1 von Hütteldorf bis Hietzing
In Phase eins der Sperre, die am 30. April startet, wird die Station Hietzing zur neuen Endstation, weiterhin von allen Zügen angefahren und bleibt für Fahrgäste offen. Wenn die U4 zwischen Hütteldorf und Hietzing nicht fährt, gibt es trotzdem ein Weiterkommen. Ein ganzes Bündel von Ersatzlinien wird das gewährleisten. Gleich vorweg: eine U-Bahn im Drei-Minuten-Intervall, in der mit jedem Zug bis zu 900 Fahrgäste fahren können, kann nicht zu 100 Prozent ersetzt werden. Die Wiener Linien bieten den U4-Fahrgästen für den Zeitraum der Sperre ein Paket an Ersatzmaßnahmen an.

Zusatzbus U4Z
Neben der bekannten U4-Strecke wird auf der „Westeinfahrt“ ein Zusatzbus (Linie U4Z) unterwegs sein. Auch mit diesem Service kann die U4-Sperre umfahren werden. Allerdings ist man dabei vom restlichen Verkehrsaufkommen abhängig, wohingegen man in Straßenbahn und S-Bahn unabhängiger von Autos und Stau weiterkommt.

Straßenbahnen
Die Bim-Linien 49, 52 und 58 fahren ganz in der Nähe und streckenweise parallel zur U4. Abhängig von der Linie werden auch mehr und längere Züge eingesetzt als normalerweise, so dass die Garnituren in kurzen Abständen kommen und genügend Platz bieten. Innerhalb weniger Stationen kommt man mit diesen Linien zu großen Öffi-Umsteigeknoten.

S-Bahn oder Regionalzüge
Drei Schnellbahnlinien (S45, S50 und S80) sowie Regionalzüge führen von Hütteldorf weg Richtung Osten, Norden und Süden. Sie bieten nach kurzer Fahrzeit die Möglichkeit, in Ottakring, Heiligenstadt, am Handelskai, am Westbahnhof, am Bahnhof Meidling oder am Hauptbahnhof in die U-Bahn umzusteigen. ÖBB-Fahrgäste, die vom Westen Richtung Hütteldorf kommen, fahren am besten ohne in Hütteldorf auszusteigen weiter in die Stadt und steigen an einem der alternativen Umsteigeknoten aus. Die Strecke von Hütteldorf bis Westbahnhof beispielsweise dauert mit REX oder S50 knapp 7 Minuten. Wenn man vom Westen aus in den Norden Wiens will, ist die S45 eine gute Alternative.

Phase 2 von Hütteldorf bis Schönbrunn


Ab 2. Juli startet die zweite Phase der Bauarbeiten und die Sperre der U4 wird bis Schönbrunn verlängert. Dann wird die Station Schönbrunn zur vorübergehenden Endstation. Ab 2. Juli werden auch die Linien 56A und 56B über Hietzing hinaus nach Schönbrunn fahren – wodurch man weiterhin vom Bus direkt in die U-Bahn umsteigen kann. Die Straßenbahnlinien 49, 52 und 58, S-Bahnen und Regionalzüge sowie der Zusatzbus U4Z stehen auch in der zweiten Phase der Sperre als wichtige Alternativlinien für Fahrgäste zur Verfügung.

Quelle: Wiener Linien


Finanzen

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