Bringen Sie faire Bälle ins Spiel!

Seit beinahe 25 Jahren hilft Jugend Eine Welt Kindern und Jugendlichen weltweit, durch Schul- und Berufsausbildung einen Ausweg aus der Armut in ein besseres Leben zu finden.

Foto: Jugend Eine Welt

Bringen Sie faire Bälle ins Spiel!

04.07.2021

Während bei der Fußball-Europameisterschaft am Spielfeld fairer Fußball hochgehalten wird, ist schädliche Kinderarbeit bei der Herstellung von Fußbällen nach wie vor gang und gäbe!

Deshalb starteten Jugend Eine Welt und FAIRTRADE den Verkauf fair gehandelter Bälle, die bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für die Beschäftigten ermöglichen. Die fair produzierten EINE WELT-Bälle aus unserem Jugend Eine Welt-Onlineshop sichern gerechte Löhne! Somit können Näher ihre Familien ernähren und ihre Kinder in die Schule anstatt tagtäglich zu einer Arbeit unter schlimmen Bedingungen schicken!

Anlässlich der Fußball-Europameisterschaft verlosen wir
drei fair produzierte EINE WELT-Bälle!


Sie möchten an der Verlosung teilnehmen?

Beantworten Sie hierfür bitte folgende Frage: Wer ist der Jugendheilige und Organisationspatron von Jugend Eine Welt, der zu Lebzeiten alles gab, um gefährdeten Jugendlichen zu helfen?

Bitte schicken Sie eine E-Mail mit der richtigen Antwort an info@jugendeinewelt.at oder rufen Sie uns an +43 1 879 07 07 - 0. Ende der Verlosung ist der 15. Juli 2021.

Weitere Informationen finden Sie auf www.jugendeinewelt.at und shop.jugendeinewelt.at!

TEILNAHMEBEDINGUNGEN

Bitte geben Sie Ihre Kontaktdaten (Vor- und Zuname sowie Wohnadresse) bekannt, damit wir Ihnen bei einem Gewinn auch Ihren EINE WELT-Ball zusenden können. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Die Teilnahme ist kostenlos, freiwillig und ohne weitere Verpflichtungen. Die GewinnerInnen werden per E-Mail oder Telefon verständigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinne können nicht bar abgelöst werden. Es besteht kein Rechtsanspruch auf einen Gewinn. Pro Haushalt ist nur eine Person teilnahmeberechtigt. Die Teilnahme von FAIRTRADE- und Jugend Eine Welt-MitarbeiterInnen ist ausgeschlossen.


Fairer Fußball muss auch fair zu Kindern sein

Reinhard Heiserer ist Geschäftsführer der Hilfsorganisation
Jugend Eine Welt – Don Bosco Entwicklungszusammenarbeit

Während der Fußball-Europameisterschaft wird fairer Fußball hochgehalten, doch abseits des Spielfelds – etwa bei der Herstellung von Fußbällen – ist ausbeuterische Kinderarbeit nach wie vor gang und gäbe. So erregte das pakistanische Sialkot, das als „Welthauptstadt der Ballmacher“ gilt, bereits in den 1990er-Jahren mit Kinderarbeit internationales Aufsehen. Offiziell ist Kinderarbeit dort nun verboten, doch die Behörden gehen nachlässig mit der Einhaltung dieser Vorschrift um.

Kontrolliert werden vor allem Fabriken, die mit der Endproduktion und -kontrolle der Fußbälle beschäftigt sind, und dort ist Kinderarbeit mittlerweile tatsächlich kaum mehr feststellbar. Denn die meisten Kinder in Pakistan arbeiten mittlerweile für kleine Zuliefererbetriebe, teilweise in Heimarbeit. Diese Kinder in den Dörfern rund um Sialkot müssen täglich viele Stunden schwer arbeiten. Gesundheitliche Schäden wie Rücken- und Kopfschmerzen, Fingergelenkserkrankungen und Augenprobleme sind oft die Folge. Schulen gibt es wenige, aber ein Besuch dieser wäre für die meisten Familien ohnehin unerschwinglich. Denn Sialkot ist für Unternehmen deshalb attraktiv, weil es hier billige Arbeitskräfte gibt. Doch die Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte lassen sich nur dann wirksam umsetzen, wenn Arbeitnehmer gerecht an den Profiten beteiligt werden und Eltern von ihrem Lohn auch ihre Kinder ernähren können.

Das dies möglich ist, zeigen Jugend Eine Welt und FAIRTRADE mit dem Verkauf fair gehandelter Bälle, die bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für die Beschäftigten ermöglichen. Denn die fair produzierten EINE WELT-Bälle aus unserem Jugend Eine Welt-Onlineshop sichern gerechte Löhne für die Arbeiter in Pakistan. Der Mehrpreis aus dem fairen Handel garantiert, dass Näher ihre Familien ernähren und ihre Kinder zur Schule schicken können. Das sollte die Norm sein, denn es ist alles andere als gerecht, dass es in der milliardenschweren Fußballindustrie nach wie vor so viele Verlierer gibt, Verlierer wie die Kinder und ihre Familien in Pakistan.


Tipp

8
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