Parkpickerl – Treffen mit Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou am 3. Dezember 2018

Foto: BV Hietzing

Parkpickerl – Treffen mit Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou am 3. Dezember 2018


Wien, Hietzing „Erwartungsgemäß brachte die heutige Unterredung mit Vizebürgermeisterin Vassilakou keine neuen Erkenntnisse. Meine Erwartungen an das heutige Treffen waren gering und wurden dementsprechend auch nicht enttäuscht, “ so die Hietzinger Bezirksvorsteherin Silke Kobald unmittelbar nach Ende des heutigen „Parkpickerlgipfels“ im Wiener Rathaus.

Die Einführung von gewidmeten Anrainerparkplätzen ist nach Auskunft von Vizebürgermeisterin Vassilakou generell nur möglich, wenn trotz Einführung des Parkpickerls ein hoher Stellplatzdruck bestehen bleibt. Auf aktuelle Daten zu den Entlastungseffekten in vergleichbaren Bezirken angesprochen, konnten nur veraltete Zahlen vorgelegt werden. Vizebürgermeisterin Vassilakou wies auf die Kosten einer solchen Datenerhebung hin und erwartet sich zuvor ein klares „Signal“ der Hietzinger Bezirksvertretung, die Parkraumbewirtschaftung einzuführen.

„Vor der Offenlegung von Zahlen, ob und wie sich die Situation durch das Parkpickerl verbessert, bereits dessen Einführung zu verlangen, kann wohl nur ein Schildbürgerstreich sein. Wir haben kein Mandat die Hietzingerinnen und Hietzinger auf Geheiß der Stadträtin für BürgerInnenbeteiligung mit einer unausgegorenen Maßnahme zwanghaft zu beglücken. Noch dazu nachdem sich in zwei direkten Abstimmungen die Bezirksbevölkerung gegen das derzeitige Modell ausgesprochen hat“, so ÖVP Klubobmann Andreas Schöll.

„Es ist befremdlich, dass die Klubobmänner der SPÖ und der Grünen in Hietzing bedingungslos für die Einführung der Parkpickerls eintreten. Im März 2017 hat sich die Hietzinger Bevölkerung gegen die Einführung des Parkpickerls ausgesprochen. Dass SPÖ und Grüne dieses Votum ignorieren, obwohl vor allen Parteien zugesagt wurde, das Ergebnis der Befragung zu respektieren ist für mich nicht nachvollziehbar,“ so Bezirksvorsterin Stellvertreter Christian Gerzabek nach dem Treffen.

„Die bereits zweite Abstimmung der Hietzinger Bevölkerung mit 68%iger Ablehnung gegen die Einführung des Parkpickerls ohne äußeren Anlass einfach wegzuwischen, entspricht nicht meinem Verständnis von Demokratie. Ich appelliere daher an die Stadtregierung endlich ein Wien-weites Modell auf den Tisch zu legen, das auch auf die speziellen Bedürfnisse der Außenbezirke eingeht“, zeigt sich Bezirksvorsterin Silke Kobald entschlossen.


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