„Wien braucht kein weiteres UNSECO-Debakel“

Bezirksvorsteherin Silke Kobald ist für einen Erhalt des Botanischen Gartens in Schönbrunn.

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Foto: BV Hietzing

„Wien braucht kein weiteres UNSECO-Debakel“

09.08.2017

Der gestrige ORF-Beitrag im „kulturMontag über den Botanischen Garten macht einmal mehr deutlich, wie wichtig der Erhalt des Botanischen Gartens und sein freier Zugang sind. „Wien schlittert geradewegs in das nächste kulturelle Debakel und man hat offenbar nichts aus dem Heumarkt-Desaster gelernt“, so Hietzings Bezirksvorsteherin Silke Kobald.

Es zeigt sich, dass die massiven Expansionspläne des Tiergartens Schönbrunn und die damit in Verbindung stehenden Baumaßnahmen ein schwerer Eingriff in den Bestand des 250 Jahre alten Gartens sind. Im UNESCO-Vertrag gilt für das gesamte Areal von Schönbrunn die Verpflichtung zur „Erhaltung in Bestand und Wertigkeit“. Die drohende Konsequenz, wenn sich der Tiergarten den Botanischen Garten einverleibt: Weiterer Verlust eines UNESCO-Weltkulturerbes!

„Alle involvierten Institutionen wie auch das Bundesdenkmalamt sind gefordert, hier ihre Verpflichtungen wahr zu nehmen und unser historisches Erbe zu schützen. Dieses darf nicht aufgrund kurzfristiger kommerzieller Überlegungen geopfert werden. Der Botanische Garten ist der für die Wiener Wohnbevölkerung erholsame Teil Schönbrunns abseits der Besucherströme und ist seit Kaisers Zeiten frei zugänglich. So muss es auch in Zukunft bleiben“, sagt Kobald.

Bereits im Juni 2016 hat die Hietzinger Bezirksvertretung einstimmig einen dementsprechenden Resolutionsantrag verabschiedet.


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