Tiere gehen bei Hitze  baden

Nicht nur die Freibäder und Badeseen sind in diesen Tagen gut besucht, auch einige Tiere im Tiergarten Schönbrunn trotzen der Hitze im kühlen Nass.

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Foto: Daniel Zupanc

Tiere gehen bei Hitze baden

20.07.2017

Allen voran die Eisbären Lynn und Ranzo, die sich mit einem Sprung in ihre verschiedenen Bade- und Tauchbecken erfrischen. Kaum kratzen die Temperaturen an der 30-Grad-Marke, tauchen die Wasserschweine besonders gerne im Teich ab. Durch eine große Sichtscheibe können die Besucher sie dabei beobachten. „Wie ihr Name verrät, halten sich die südamerikanischen Nagetiere oft im Wasser auf. Sie sind daran auch gut angepasst und besitzen zwischen den Zehen kurze Schwimmhäute“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Wasserschweine können minutenlang tauchen und dabei ihre Nasenlöcher verschließen.

Am späten Nachmittag, wenn sich die Wasserschweine ins Haus zurückziehen, gehören die Teiche den Flachlandtapiren. Dann sind die beiden Brüder Tibor und Deszö beim Plantschen zu beobachten. Ein ähnliches Bild bietet sich bei den Wasserbüffeln. Hauswasserbüffel stammen vom asiatischen Wasserbüffel ab, der in Feuchtgebieten, Sumpfwäldern und Flusstälern lebt. Bei ihnen ist der Name Programm. „Zum Schutz vor lästigen Insekten und zur Abkühlung halten sich Wasserbüffel im Wasser oder Schlamm auf. Auch bei uns im Tiergarten suchen sie im Sommer mehrmals täglich das Badebecken auf.“ Zu Wasserratten werden bei Hitze auch ihre Nachbarn, die Panzernashörner. Sundari und Jange nehmen an heißen Tagen gerne ein Bad. Frisch abgekühlt legen sie sich zum Sonnen ans Ufer.


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