Vollausbau der Verbindungsbahn

Die SPÖ Wien bekennt sich zum Vollausbau der Verbindungsbahn zwischen Meidling und Hütteldorf.

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Foto: David Bohmann Photography

Vollausbau der Verbindungsbahn

29.09.2015

Schrankenloser Verkehr, 15-Minuten-Intervall, neu errichtete Stationen Hietzinger Hauptstraße, Speising und Stranzenbergbrücke sollen möglichst schnell verwirklicht werden.

Die Wiener Öffi-Stadträtin Vizebürgermeisterin Renate Brauner und Hietzings SPÖ Vorsitzender Gerhard Schmid präsentieren die Pläne der Wiener SPÖ zum Ausbau der Wiener Verbindungsbahn zwischen Meidling und Hietzing. „Wien wird auch in den kommenden Jahren konsequent weiter in den Ausbau der Öffi-Verbindungen investieren. Nachdem wir 2014 mit dem Öffi-Paket wichtige Weichenstellungen für das Wiener U-Bahn und Straßenbahnnetz vorgenommen haben möchte ich mich in der kommenden Periode verstärkt Verbesserungen im Wiener S-Bahn-Netz zuwenden. Als großes Ziel wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern im BMVIT bzw. bei den ÖBB daher die Verbindungsbahn ertüchtigen. Das ermöglicht mit zwei barrierefreien neuen Stationen und einem geplanten 15-Minuten-Intervall nicht nur einen Qualitätssprung für die BewohnerInnen, sondern schafft auch eine wichtige Querverbindung für den Regionalverkehr“, so Renate Brauner.

Schließlich verbindet die neue leistungsfähige Verbindungsbahn mit der U4 (Hütteldorf), der U6 (Meidling), der künftigen U2 (Matzleinsdorferplatz) und der U1 (Hauptbahnhof) auch vier U-Bahn-Linien. Die Verhandlungen zur Umsetzung des rund 260 Millionen Euro „schweren“ Projekts mit dem BMVIT sind bereits sehr weit gediehen und sollen jetzt möglichst rasch abgeschlossen werden. „Ich freue mich wirklich über diese wichtige Weichenstellung, denn der Vollausbau der Verbindungsbahn bedeutet einen wirklichen Meilenstein für Hietzing“, zeigt sich auch Gerhard Schmid erfreut. Und weiter: „Schließlich macht die Hochlage vom Wiental bis zur Hietzinger Hauptstraße endlich Schluss mit den nicht mehr zeitgemäßen Bahnschranken und Unterführungen in unserem Bezirk. Und sie bringt nicht nur bessere Intervalle auf der S-Bahn-Strecke, sondern ermöglicht mit den zwei neuen Haltestellen auch, dass die Wiener Linien ihre Angebote entsprechend anpassen können.“

Die Pläne im Detail

Durch den neuen Lainzer Tunnel ist ein verdichteter S-Bahn-Verkehr auf der Verbindungsbahn ohne Zulegung eines dritten Gleises möglich geworden. Die Verbindungsbahn wird daher bis Anfang der 2020er Jahre von der Wientalbrücke bis zur Spohrstraße in Hochlage inklusive Lärmschutz ausgebaut. Dabei werden drei neue Haltestellen Hietzinger Hauptstraße, Speising (Verlegung zur Hofwiesengasse) und Stranzenbergbrücke nach neuesten Standards barrierefrei errichtet. Alle Haltestellen sind dabei sehr verkehrswirksam, denn einerseits bedienen sie fußläufige Einzugsgebiete, die derzeit nicht von hochrangigen Öffis bedient werden, andererseits kann die Achse Meidling, Hietzing sowie Penzing besser versorgt werden.

Dabei werden auch sämtliche Schranken bei den Eisenbahnkreuzungen aufgelassen und entweder durch niveaufreie Querungen oder Unterführungen ersetzt, auch die Brücken, etwa im Bereich der Zehetner Gasse, Hackinger Straße werden optimiert.

Diese Maßnahmen ermöglichen nach Fertigstellung einen wirklichen 15-Minuten-Takt auf der Verbindungsbahn. Aber auch für PendlerInnen, die einen Regionalexpress REX benutzen, sind dadurch bessere Intervalle möglich.


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02.10.2015, 11:36

Die Meldung hör' ich als Hietzinger wohl, allein mir fehlt der Glaube! Denn die hier erwähnte Frau Brauner erklärte in einem Antwortschreiben auf einen Antrag auf Verdichtung der S-Bahnintervalle im August (! - also vor zwei Monaten): ...Eine Verkürzung auf einen Viertelstundentakt bzw. eine Verdichtung der S60 (Anm. derzeitige Linienbezeichnung, ab Winterfahrplan S80) ist derzeit seitens des VOR im Rahmen des Fahrplanwechsels nicht geplant ... also ist die Ankündigung leere Versprechung, um nicht zu sagen wissentlich falsches WahlzuckerlDass trotz mehr als 2000 Unterschriften es NICHT zu einer gewünschten umsteigfreien Verbindung nach Floridsdorf sondern zu einer offenbar für uns Hietzinger wohl in den Augen der Vizebürgermeisterin und ihrer im Bezirk tätigen Parteikollegen und -innen wichtigen Verbindung nach Hirschstetten kommen wird, sei nur nebenher erwähnt. Bürgernahe Demokratie sieht in meinen Augen anders aus.Also weiterhin auf Jahre hinaus alles beim Alten: Stundentakt untertags (wer fährt dann wirklich bei dieser Frequenz?) und Halbstundentakt in der Hauptverkehrszeit - neue Fahrgäste sind wohl so nicht zu gewinnen.Aber Frau Brauner erklärt uns ja auch, dass mit der Kappung der Buslinie 260 nach Mödling (HTL!) und dem jetzt erforderlichen Mehrfachumsteigen eine Qualitätsverbesserung für die Fahrgäste entstanden ist.Und einfach zum Nachdenken: Der Wegfall aller Schranken wird uns auch zusätzlichen Durchzugsverkehr bringen, der schon jetzt Ärgernis für Hietzinger darstellt. Wollen wir das wirklich?Fragt sichKlaus Daubeck

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