Vom Himmel auf Erden

From a distance there is harmony… so singt Bette Midler über unsere Erde.

Vom Himmel auf Erden

26.03.2015

Alle Astronauten sprechen ehrfürchtig über unseren blauen Planeten und sind sich einig: Aus dem Weltraum betrachtet sind alle Grenzen zwischen uns Menschen unsichtbar, sehen wir aus wie eine große Familie!

Nun, Durchschnittswienerinnen wie ich waren leider noch nie im Weltraum, und aus dem Wohnzimmerfenster sehe ich genau, wie unterschiedlich wir Menschen alle vom Glück gesegnet sind und dass die Erde derzeit in einer ihrer größten Krisen steckt.

Da fällt mir ein Vortrag von Maria Montessori ein, den sie vergangenes Jahrhundert vor dem Völkerbund in Genf gehalten hat. Hier sagte sie:

„Die Krise, durch die wir gehen, … gleicht einer jener großen biologischen und geologischen Epochen, in denen neue, höhere und vollkommenere Wesen erschienen, während sich auf der Erde Lebensbedingungen verwirklichten, wie sie niemals vorher existierten…“

Neue Menschen durch neue Lebensbedingungen? Gibt es die denn, diese neuen Lebensbedingungen? Selbstverständlich! Kannten die Menschen bis vor 200 Jahren noch nicht einmal Zünder, ist es mir heutzutage per Knopfdruck möglich, Wasser am Herd zu erhitzen. Ich kann scheinbar unendliche Entfernungen in wenigen Stunden zurücklegen, und - wenn mir danach ist -jeden Tag Erdbeeren essen. Wow!

Aber wie ist das mit all dem Reichtum, der existiert ja nur für eine Minderheit, die allermeisten Menschen haben fast nix?!

Ja, das stimmt derzeit so, und es macht mich betroffen, manchmal auch wütend. Nur, als wütende Frau kann ich nicht so gut darüber nachdenken, wie ich an all den Problemen etwas ändern könnte. In so einem Fall bemühe ich mich, wieder gut in meine Mitte zu kommen. Mit einem Spaziergang, Meditieren, oder einfach ein paar Mal intensiv ausatmen, wenn nicht mehr Zeit ist. Und dann denke ich weiter. Wie kann ich mein Bestes tun, damit unsere tollen Erfindungen auch wirklich allen Menschen nützen? Was kann ich persönlich zum Beispiel für ein hungerndes Kind in Brasilien tun?

Alle großen Veränderungen haben im Kleinen begonnen. Und es gibt unzählige Möglichkeiten, ein bisschen mehr Himmel auf unsere Erde zu bringen. Wie? Darüber schreibe ich ab nun in meiner Kolumne.

Für heute ein Gedanke, den ich einmal von der Friedensnobelpreisträgerin Vandana Shiva gehört habe und der mich sehr berührt hat: Die Veränderung fängt bei dir an. Liebe zunächst einmal dich selbst mit aller Kraft! Tu dir Gutes, nimm dich ernst und nimm dich an, wie du bist. Wenn dir das gelingt, weite die Liebe aus auf deinen Nächsten, dann auf deinen Übernächsten und dann immer weiter, bis sie die ganze Welt umfasst…“

Schön, oder? Bis bald :-)!

Die Homepage von Regina Baumgartner finden Sie auf www.wir-sind-die-welt.at. Die Facebook-Page finden Sie hier.


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30.03.2015, 21:39

Liebe Regina! Ich gratuliere Dir sehr herzlich zu Deiner Einstiegskolumne. Du hast absolut recht, jeder kann etwas dazu beitragen, dass unsere Erde "ein bisschen mehr Himmel" abbekommt. Auch wenn sich ein kleiner Beitrag für eine Einzelperson als unbedeutend anfühlt, ist es doch so, dass fast jede weitreichende Veränderung seinen Keim im Kleinen hat. Deine Gedanken berühren mein Herz und motivieren mich weiterhin nicht müde zu werden kleine Impulse der Nächstenliebe, der Menschlichkeit und der Wärme in die Welt zu tragen.Ich bin schon sehr gespannt und freue mich auf Deine weiteren Beiträge.Alles Liebe Andrea

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