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März

12

Seminar: Traumata erkennen und bearbeiten



Von der Würde in der Beziehung im Kontext transgenerationaler Traumatisierung.

Manchmal begegnen wir Menschen, die äußerlich betrachtet ein gutes Leben führen, aber sichtbar an traumatischen Symptomen erkrankt sind.
Mittlerweile belegen Forschungsergebnisse, dass wir sowohl die positiven, als auch die belastenden Ereignisse unserer Ahnen in uns tragen. Nicht selten wirken erlebte Traumata bis in die nächsten Generationen fort. Es zeigen sich dann von der Großmutter bis zum Enkel ähnliche Verhaltensmuster.
Wie können Menschen, die selbst keinen Krieg und keine Gewalt erlebt haben, an Traumafolgestörungen leiden?
Das Trauma selbst wird nicht weitergegeben, allerdings oftmals die Stressverarbeitungsfähigkeit und die Atmosphäre in der Familie.
So ist es ein großer Trugschluss, anzunehmen, dass Schweigen die zweite Generation schützt. Das Gegenteil ist üblicherweise der Fall. Reaktionen der Eltern in Worten, Klang der Stimme, Mimik und Verhalten werden von Kindern als „das Normale“ angesehen und nicht als eine besondere Reaktion auf eine einst erfahrene Ausnahmesituation. Aktuell leben 1,8 Millionen Menschen mit einem sogenannten „Migrationshintergrund“ in Österreich, das sind ca. 21 % der Gesamtbevölkerung. Hier ist es sehr wichtig zu differenzieren, wie sich kulturelle Wurzeln auswirken. In einer vielfältigen Gesellschaft ist es hilfreich, unterschiedliche Erklärungsmodelle und Verhaltensweisen als Unterstützung zu entwickeln.

Ziele und Inhalte des Seminars:
Speziell im Arbeitskontext sind wir in der Begegnung mit kulturell anders geprägten und oft auch traumatisierten Menschen vor neue Herausforderungen gestellt. Eine transkulturelle Betrachtungsweise, hilfreiche Umgangsformen, fundierte Informationen und Lösungsstrategien sind notwendig, um handlungsfähig zu bleiben und Sekundärtraumatisierung, sowie Burnoutgefährdung zu vermeiden.

Zielgruppe: Mitarbeiter/innen im Bereich Betreuung, Beratung und Pflege traumatisierter Menschen, Interessierte

Referierende: Sonja Brauner, Sozialpädagogin, Psychotraumatologin und Psychotherapeutin bei Hemayat und in freier Praxis

Teilnahmebeitrag: € 290,- inkl. Mittagessen, Pausengetränke und Skripten

Anmeldung (bis 26.2.18 erforderlich)

Dauer: Montag, 12.3. und Dienstag, 13.3.18, 9:00 bis 16:30 Uhr

Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3

12.03.2018 bis 13.03.2018
jeweils Mo, Di 09 bis 16:30 Uhr

(01) 804 75 93

www.kardinal-koenig-haus.at

Ok!

Wir erinnern Sie am Tag der Veranstaltung Seminar: Traumata erkennen und bearbeiten mit einer E-Mail.

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