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Juni

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Lieber tot als eine Last?



Alt und krank und dann auch noch eine Last

Das scheint vielen eine unerträgliche Situation.Wenn Pflegebedürftigkeit dargestellt wird als Wahl zwischen Belastung (oder gar: Überforderung) der Angehörigen oder dem Leben in einer Institution, fällt manchen der Freitod als dritte Möglichkeit ein.

Wir brauchen einen anderen, differenzierteren Blick auf Hilfsbedürftigkeit. Einen Diskurs, in dem es nicht nur um Geld und Betreuungsszenarien geht. Ein Klima, in dem Unterstützungsbedarf nicht als Versagen gilt und nicht die Schwächsten automatisch die Pflegearbeit übernehmen.Damit Pflege nicht lediglich als Last gesehen wird, sondern auch als zwischenmenschliche Begegnung, in der Hilfeleistung mit Dankbarkeit zusammentrifft und damit Helfen auch als befriedigend erlebt werden kann.

Schließlich soll unser Blick auch dorthin gelenkt werden, wo Menschen mit Beeinträchtigungen, etwa mit Demenz, Hilfe brauchen, aber oft nicht bekommen, weil die „Versorgung“ im Vordergrund steht: in der Aufrechterhaltung ihrer Selbständigkeit bei täglichen Entscheidungen, in der Beziehung zum Umfeld und im Schutz ihrer Würde.

Referierende: Dr. Dipl. Psych. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg;Mitglied des Deutschen Ethikrates

Teilnahmebeitrag: € 10,-

Anmeldung erforderlich

Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3

03.06.2019, 19 bis 21 Uhr

(01) 804 75 93

www.kardinal-koenig-haus.at

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