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Veranstaltungsreihe: 50 Jahre 68er



Das nächste Thema: „Kunst und Revolution“ Zeit des Tabubruchs – was wurde aus der Uni-Ferkelei?

Während sich die politischen Proteste 1968 in Österreich eher wie ein „Mailüfterl“ als nach einem revolutionären Sturm anfühlten waren es bei uns künstlerische Aktionen, die für große öffentliche Erregung und Empörung sorgten. Die „Wiener Aktionisten“ um Günter Brus, Otto Muehl und Hermann Nitsch spitzten das Konzept der amerikanischen Happening- und Fluxus-Kunst auf äußerst provokante Weise zu und suchten bewusst die Konfrontation mit staatlicher und kirchlicher Autorität um gegen repressive Zustände in Gesellschaft und Kultur anzukämpfen. Diese sich politisch verstehende aktionistische Künstlerszene war in Österreich weit radikaler als etwa in Deutschland.

Besonders Aufsehen erregten Valie Exports Straßenaktion „Tapp- und Tastkino“, als ihr Begleiter Peter Weibel mit einem Megafon Passanten dazu aufrief in einen über ihre nackten Brüste installierten Kasten zu greifen und vor allen die sogenannte „Uni-Ferkelei“.

Unter dem Titel „Kunst und Revolution“ fanden sich dazu im Juni 1968 Oswald Wiener, Peter Weibel, Otto Muehl und Günter Brus im Hörsaal 1 des Neuen Institutsgebäudes der Universität Wien ein. Günter Brus verrichtete bei dieser Aktion nackt seine Notdurft auf die österreichische Fahne, beschmierte sich mit dem eigenen Kot, erbrach sich und masturbierte beim Absingen der österreichische Nationalhymne. Das brachte ihm eine Verurteilung zu fünf Monaten schweren Kerkers ein, der er sich durch Flucht nach Berlin entzog.

Was ist übrig geblieben von den Wiener Aktionisten?
Was haben sie bewirkt?
Wie haben sie Kunst und Kunstbetrieb beeinflusst?
Welche Relevanz haben sie für heutige Kunstschaffende?

Diesen und weiteren Fragen wollen wir an diesem Abend mit KünstlerInnen und KulturpolitikerInnen nachgehen und dabei auch ein kulkturelles Rahmenprogramm bieten.

Weitere Infos zu den Teilnehmenden und zum Programm folgen noch.

ROTE KAPELLE – im Gebäude E, 4. Straße des ehemaligen Geriatriezentrums am Wienerwald.
Öffentlich erreichbar mit Straßenbahnlinie 62, Haltestelle Versorgungsheimplatz.
Autozufahrt über Jagdschlossgasse 59, 1130 Wien.



Folgeveranstaltungen:

12. Oktober:
„Aufstand der Worte“ Szenische Lesung, zur Literatur als Ausdruck revoltierenden Zeitgeistes

16. November:
„Horizonterweiterung auf Plateausohlen“ –die Frauenbewegungzwischen überholten Moralvorstellungen und Selbstbestimmung

7. Dezember:
Abschlussveranstaltung mit Präsentation der Broschüre zur Veranstaltungsreihe.







Rote Kapelle , Wolkersbergenstraße 1, Krankenhaus Hietzing, im Gebäude E

14.09.2018, ab 19 Uhr

(01) 89 174 113 000

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Die nächsten Termine für Veranstaltungsreihe: 50 Jahre 68er



Okt

12

Rote Kapelle , Wolkersbergenstraße 1, Krankenhaus Hietzing, im Gebäude E

Freitag, 12.10.2018, ab 19 Uhr

(01) 89 174 113 000

Nov

16

Rote Kapelle , Wolkersbergenstraße 1, Krankenhaus Hietzing, im Gebäude E

Freitag, 16.11.2018, ab 19 Uhr

(01) 89 174 113 000

Ärzte

4
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