Johann Strauß (1825–1899)

Der Walzerkönig feierte seinen ersten Erfolg im Casino Dommayer und komponierte „Die Fledermaus“ in seinem Haus in der Maxingstraße.

Johann Strauß Sohn wurde 1825 in Wien geboren. Sein Vater plante für ihn eigentlich eine Beamtenkarriere, seine Mutter ermöglichte ihm jedoch ein Musikstudium.

Mit 19 Jahren gab er sein erstes Konzert im Casino Dommayer. Dieser Auftritt wurde ein grosser Erfolg und so führten ihn Tourneen nicht nur quer durch Europa, sondern auch nach Nordamerika.

Als 1849 sein Vater verstarb, „erbte“ er das Orchester und wurde 1855 schließlich zum Hofball-Musikdirektor ernannt. Damit hatte er die musikalische Leitung aller Hofbälle inne.

Johann Strauß komponierte bis dahin ausschließlich Tanzmusik, weshalb er auch als Walzerkönig bekannt wurde. Erst ab 1864 beschäftigte er sich mit Operetten. Die weltberühmte „Fledermaus“ komponierte Strauß in seinem Haus in der Maxingstraße. Strauß war damit auch der Begründer der „Goldenen Wiener Ära der Operette“.

Insgesamt komponierte Strauß etwa zwanzig Operetten, an die fünfhundert Walzer sowie eine Oper. Einer seiner bekanntesten Werke ist auch der „Donauwalzer“ (Originaltitel: „An der schönen Blauen Donau“), der es über die Grenzen Wiens und Österreichs zu weltweiter Bekanntheit gebracht hat.

Johann Strauß starb im Juni 1899 in Wien an einer Lungenentzündung.

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