Gustav Klimt (1862–1918)

Gustav Klimt war Maler des Jugendstils. Sein letztes Atelier befand sich in Hietzing. Das Haus ist bis heute als „Klimt Villa“ weltberühmt.

Gustav Klimt wurde 1862 in Baumgarten (heutiges Penzing) geboren. Er studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule des k.k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie (1876-1882) und schuf danach zahlreiche Werke, wie z.B. ein Deckengemälde in der Hermesvilla sowie Deckenfresken im alten Wiener Burgtheater.

Gustav Klimt war einer der Gründer der Wiener Secession (Gründung 1897) und wurde deren erster Präsident. 1905 trat er, gemeinsam mit einigen anderen Künstlern, der Wiener Secession wieder aus.

1911/12 übersiedelt Gustav Klimt sein Atelier in die Feldmühlgasse in Hietzing (Unter St. Veit).

In den darauffolgenden Jahren (bis 1916) wurden seine Bilder in zahlreichen Städten (darunter Prag, Dresden, München, Venedig, Rom, Budapest und Berlin) ausgestellt. 1917 wurde Klimt Ehrenmitglied der Akademie der bildenden Künste Wien.

Am 6. Februar 1918 starb Gustav Klimt infolge eines Gehirnschlages. Seine Grabstätte befindet sich am Hietzinger Friedhof.

Gustav Klimt ist zweifellos der bedeutendste Künstler des Jugendstils in Österreich, nimmt aber auch im internationalen Maßstab eine Spitzenstellung ein. Zu Lebzeiten war er wegen der erotischen Ausstrahlung seiner weiblichen Porträts einerseits umstritten, andererseits aber auch sehr beliebt.

Zu seinen bedeutensten Werken zählen unter Anderem „Der Kuß“ und „Adele Bloch-Bauer“, dem zweitteuerstem Gemälde der Welt.

Gustav Klimt (1862–1918)

Gustav Klimt (1862–1918)

Adele Bloch-Bauer I, 1907

Adele Bloch-Bauer I, 1907

Der Kuß, 1907-1908

Der Kuß, 1907-1908

www.klimt.at